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Das hochindustrialisierte Sachsen gehört mit einer Fläche von gut 18.000 qkm und knapp 5 Millionen Einwohnern eher zu den kleinen Bundesländern Deutschlands. Am dichtesten besiedelt sind die Einzugsgebiete der beiden Städte Leipzig und Dresden (hier besonders das Elbtal zwischen Meißen und Pirna).
Dresden, Höhepunkt des deutschen Teils des Spaziergangs.
Der nördliche Teil Sachsen ist hügelig mit großen Ackerflächen, während der Süden durch die Ausläufer des Erzgebirges geprägt wird, wo Wald vorherrscht. Allerdings findet man in allen Gebieten auch Industrieanlagen. Im Grenzgebiet zu Tschechien liegen auch die höchsten Berge des Landes. Höchste Erhebung ist der 1214 m hohe Fichtelberg.
Größter Fluss ist die Elbe, die aus Tschechien kommend, große Teile des Landes durchfließt. Vor allem im Süden beim Durchbruch durch das Elbsandsteingebirge sorgt der Fluss für malerische Landschaften.
Ein weiterer - allerdings bedeutend kleinerer - Fluss ist die Mulde. Sie wird durch drei Quellflüsse gebildet, von denen der westlichste, die Zwickauer Mulde, besonders malerisch ist.
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An einer schönen Stelle der Mulde liegt auch die Kleinstadt Grimma, Ausgangspunkt von Seumes Spaziergang.
Tafel an der Druckerei des Verlegers Göschen in Grimma: Hier verdiente Seume das Geld für seinen Spaziergang.
Touristische Zentren in Sachsen sind vor allem die Landeshauptstadt Dresden mit ihren zahlreichen Profanbauten, und Leipzig als Messe- und größte Stadt Sachsens. Genauso beliebt ist das Elbsandsteingebirge mit seinen wunderschönen Felsformationen. Die übrigen Regionen, die der hier vorgestellte Spaziergang berührt, sind das Sächsische Burgen- und Heideland und das Sächsische Elbland. Beide Landschaften - zwischen Leipzig und Dresden gelegen - sind nicht annähernd so touristisch frequentiert, wie die erstgenannten.
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