| Hinweise zur Wanderung in Slowenien | |||||||||
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Auch für den slowenischen Teil der Wanderung auf den Spuren von
Johann-Gottfried Seume gilt das, was bereits zu den
vorhergehenden
Teilen geschrieben wurde:
Slowenien ist ebenfalls ein vorzügliches und interessantes Wanderland. Die Wanderwege sind nicht so zahlreich und nur die Hauptrouten sind gut markiert. Von Zeit zu Zeit bzw. an exponierten Orten sind Wegweiser mit durchschnittlichen Zeitangaben aufgestellt. Man kann nicht auf Wanderkarten verzichten, welche ziemlich aktuell und sehr preiswert sind. Die Rückseiten der Wanderkarten sind mit touristischen Hinweisen zu Berghütten und zu den Orten bzw. zu anderen Besonderheiten bedruckt.
In Slowenien unterscheidet man 3 Fernwanderwege:
Der dritte Wanderweg ist der slowenische Bergwanderweg, der in Maribor beginnend, über das Pohorje-Gebirge zum Triglav-Nationalpark und dann zur Adria verläuft. Dieser Weg wird ebenfalls teilweise von der vorliegenden Wanderung (über das Pohorje-Gebirge) benutzt. Die Route weicht in Slowenien - stärker als in Tschechien und Österreich - von Seumes Spaziergang ab. Er marschierte seinerzeit an der Mur entlang zur Grenze und weiter über Maribor, Celje, Trojane nach Ljubljana. Von dort nahm er den Weg über Postojna und Sezana nach Triest. |
Ein gastronomischer Exkurs(von M. Mecking): Die Hotelpreise in Slowenien sind, gemessen an dem Lebensstandard, recht teuer. Auf unserer Wanderung haben wir von der slowenischen Küche leider nicht sehr viel mitbekommen. Sie ist wie fast überall doch schon recht international. Die Preise sind moderat. Etwas anders sieht es im Pohorje Gebirge aus. Dort wird auf den Hütten teilweise selbst gekocht, schlicht aber lecker (Gemüseeintöpfe). Als Dessert ist uns die potica in Erinnerung geblieben, eine Süßspeise die mit vielerlei Füllungen zubereitet wird. Sehr lecker und bekannt ist der Karst-Schinken (prsut), ein luftgetrockneter Schinken, der dem Parmaschinken ähnelt.
Slowenien hat sehr gute Weine zu vernünftigen Preisen. Sie sind hierzulande nicht bekannt, was schade ist.
In der Hauptstadt Ljubljana sollte man sich einige Stunden aufhalten. Sie ist sehr sehenswert. Trotz ihrer 275.000 Einwohner hat sie das Flair einer Kleinstadt mit einem mittelalterlichen Kern. Durch die Stadt fließt malerisch der Ljubljanica, an dessen Ufer sich sehr schöne Barockbauten, Jugendstilhäuser und ein offener Marktplatz befinden. Man sollte unbedingt den Markt von Ljubljana besuchen. Er bietet ein vielfältiges Angebot an Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch, Wurstwaren, Käse (vor allen Dingen gute Schafs- und Ziegenkäse). Der italienische Einfluss ist hier zu spüren, es gibt ein großes Sortiment an frischen Teigwaren. Angegliedert an den Fischverkauf in den unteren Arkaden ist ein kleines Restaurant, in dem man sehr lecker zubereiteten frischen Fisch essen kann. Die zahlreichen Caféhäuser wiederum erinnern an Österreich. |
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