Die Wanderung über die Setesdalheiene wurde als Trekkingtour geplant und ist äußerst anstrengend. Oft sind 2 km/Stunde schon viel. Besonders das Queren von Blockfeldern zieht sich hin. Die zahlreichen Schneefelder können angenehm sein, wenn man sie hinunter gehen kann. Sie zu überqueren ist schon viel anstrengender, noch schlimmer ist es aber, sie aufwärts gehen zu müssen. Glücklicherweise kommt dies seltener vor.
Das bedeutet, dass die Zeiten und damit auch die Zahl der Wandertage der vorliegenden Wanderblätter kaum eingehalten werden können. So müssen bis Bykle (Versorgung/Hotel) ein bis zwei Tage zusätzlich eingeplant werden. Auch für den zweiten Teil der Wanderung müssen zusätzliche Tage berücksichtigt werden. Insgesamt ist ohne Ruhetage mit ca. 14 Tagen zu rechnen.
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Aussicht am Wanderweg
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In Nähe
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bei Bortelii
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der Pytten-Hütte
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Unerlässlich sind Sportschuhe zum Durchwaten der Flüsse, was an einigen Tagen sogar mehrmals vorkommt. Ein Stock zum Abstützen ist sicherheitshalber empfehlenswert, manchmal sogar notwendig.
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Der Wanderweg bietet aber auch die Möglichkeit in Hütten zu übernachten. Einige sind bewirtschaftet, die meisten aber werden als Selbstbedienungshütten geführt. Hier kann man sich auch mit Lebensmitteln versorgen, was aber sehr teuer ist. Alle Hütten machen einen guten Eindruck und bilden eine echte Alternative zur anstrengenden Wanderung mit dem Zelt.
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Wegweiser und Zeltplatz:
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in Nähe der Gaukhei-Hütte
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Der Wanderweg besteht aus mehreren einzelnen Pfaden, die zwar markiert, deren Kennzeichnungen aber oft verwittert und schlecht zu erkennen sind. Manchmal gibt es nicht einmal einen ausgetretenen erkennbaren Pfad. Immer wieder muss der Wanderer dann stehen bleiben und nach Markierungen bzw. "Steinmännchen" suchen. Zweimal muss zwischen zwei gekennzeichneten Pfaden ein unmarkiertes Stück gegangen werden. Diese Zwischenstücke sind zwar ungefährlich, trotzdem sollte man die nötige Vorsicht walten lassen. Ohne Kompass oder GPS-Empfänger sollte man weder die gesamte Tour noch die unmarkierten Teilstücke gehen.
Die Wanderkarten sind ausgezeichnet. Markierte Wege sind genauso eingezeichnet wie die Übernachtungsmöglichkeiten. Sie sind leider - wie alles in Norwegen - sehr teuer, aber unerlässlich. |