Zweitgrößte Stadt Liguriens ist die im östlichen Zipfel der Region liegende Provinzhauptstadt La Spezia (ca. 115.000 Einw.). Und zwischen diesen beiden Großstädten liegen zahlreiche kleinstädtische Seebäder. Das Gebirge dagegen ist an vielen Stellen nahezu entvölkert.
Ähnlich verhält es sich mit der Provinz Massa und Carrara in der Toskana. Auch hier liegen die beiden größeren Städte (Massa, ca. 70.000 Einw.) in Küstennähe, während das Hinterland mit Pontremoli, Aulla und Fivvizano immerhin noch ein paar Kleinstädte zu verzeichnen hat.
Bei den Flüssen handelt es sich allenfalls um Flüsschen: Die Lavagna in der Provinz Genua, die Vara in der Provinz La Spezia und die Magra in Massa und Carrara. Allerdings in Zeiten der Schneeschmelze bzw. zur Regenzeit werden sie zu reißenden Strömen, die mit ihrem Hochwasser ganze Landstriche verwüsten können.
Der Golf von Genua ist eine Wetterküche. An der Küste kann das Wetter heiter sein, über den Kamm des Apenninen ziehen die Nebel. Oder es kann regnen mit Gewittern. Von Oktober bis Mai kann es in den Höhen über 1000 m Schnee geben, von November bis März ist das Gebiet schneesicher.
Auffällig sind die überhaupt nicht mediteran anmutenden großen - manchmal sogar endlos erscheinenden - Buchenwälder, die das Gebirge überziehen, lediglich die grasbewachsenen Höhen schauen heraus. Sie geben oft den Blick frei auf die nahe Küste.