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"Aber auch die zierlichste Bemalung macht aus einem VW-Bus keine Postkutsche und aus dem gemeingefährlichen Automobilisten keinen harmlosen Fußgänger."
(Das Magazin zur ANDEREN BIBLIOTHEK, III/1985, Greno-Verlag)
Europa

Wandergebiet Osnabrücker Land

Das Osnabrücker Land soll hier identisch sein mit dem Landkreis Osnabrück und ist der Teil Niedersachsens, der von drei Seiten von Nordrhein-Westfalen umschlossen wird. Lediglich im Norden zwischen Dümmer See und Fürstenau besteht eine Verbindung mit dem übrigen Niedersachsen. Im Süden und Westen grenzt das nordwestliche Münsterland an; im Osten ist Ostwestfalen-Lippe der Nachbar.

Wichtigste Wanderregionen im Osnabrücker Land sind:
- Der Teutoburger Wald mit dem Dörenberg (331m) bei Bad Iburg, der höchsten Erhebung im gesamten Wandergebiet.
- Nördlich vom Teutoburger Wald liegt das Wiehengebirge, welches bei Bramsche beginnt und in Ostwestfalen-Lippe am Weserdurchbruch endet. Höchster Gipfel des Wiehengebirges im Wandergebiet ist die Ottohöhe (211 m) bei Melle.

- Außerdem sollen noch die beiden eiszeitlich geprägten Mittelgebirge Ankumer Höhe mit dem Trillenberg (140 m) bei Ankum und die Dammer Berge (Signalberg, 146 m, bei Damme) genannt werden.

Neben Osnabrück findet man nur noch Kleinstädte: Fürstenau, Bersenbrück, Damme, Bohmte und Bramsche im Norden, im Süden sind es Georgsmarienhütte, Melle, Dissen und die Bäder Bad Iburg, Bad Rothenfelde und Bad Laer.

Wichtigster Fluß im Osnabrücker Land ist die Hase, die am Nordhang des Teutoburger Waldes bei Melle entspringt und zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge nach Westen durch Osnabrück, Bramsche und Bersenbrück fließt, bevor sie bei Meppen in die Ems mündet. Ein Kuriosum am Rande: einen Teil ihres Quellwassers gibt die Hase an die nach Osten fließende Else ab. Dieser relativ seltene Vorgang wird Bifurcation genannt.

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© W. Timmer 1999   Mail an den Autor, spaziergaenger@unitybox.de