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"Aber auch die zierlichste Bemalung macht aus einem VW-Bus keine Postkutsche und aus dem gemeingefährlichen Automobilisten keinen harmlosen Fußgänger."
(Das Magazin zur ANDEREN BIBLIOTHEK, III/1985, Greno-Verlag)
Europa

Wandergebiet Nordhessen

Das nordhessische Bergland gehört in der einschlägigen Literatur nicht zu den herausragenden Wandergegenden. Eigentlich zu unrecht, denn hier liegen einsame Wälder, die keinen Vergleich mit den anderen Wanderregionen scheuen müssen. Hier sind besonders die Mittelgebirgszüge Reinhardswald (472 m, nördlich von Kassel), Kaufunger Wald (403 m, östlich von Kassel, teilt sich Hessen mit Niedersachsen) und Kellerwald (626 m) zu nennen.

Verwaltungsmäßig gliedert sich Nordhessen in die Kreise Kassel, Waldeck-Frankenberg ( Korbach), Schwalm-Eder (Homberg) und Werra-Meißner (Eschwege).

Größter Fluß ist die Weser, hier gebildet aus Fulda und Werra. Bei Bad Karlshafen mündet der nordhessische Grenzfluss Diemel in die Weser. Die Eder durchströmt den Kreis Waldeck-Frankenberg. Kurz vor ihrer Mündung in die Fulda vereinigt sie sich mit der Schwalm. In Nordhessen liegt auch der größte See des Landes, der Eder-Stausee.

Für romantische Wanderer hat Nordhessen einige Burgen und Schlösser zu bieten. An erster Stelle ist das 'Dornröschen'-Schloss Sababurg im Reinhardswald (heute ein sündhaft teures Hotel) zu nennen. Eine besondere Touristenattraktion bildet das Kasseler Schloss Wilhelmshöhe mit seinem großen Park. Ansonsten hat hier jeder Ort, der was auf sich hält, seine Burg.

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© W. Timmer 1999   Mail an den Autor, wolfgang.timmer@owl-online.de