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Ostbayern gehört zu den beliebtesten Wandergebieten Deutschlands. Besonders der
Bayerische Wald/Böhmerwald wird von Familien rege besucht. Hier liegt auch der
Nationalpark, der an schönen Sommertagen überlaufen ist. Im Oberfälzer Wald ist
dagegen selbst im Sommer noch recht einsam. Früher konnte es hier einem Wanderer, der
in der Nähe der tschechischen Grenze wanderte, passieren, dass er des illegalen
Grenzübertritts verdächtigt und vom Bundesgrenzschutz kontrolliert wurde. Und
dabei darf man als Wanderer sogar die Grenze an besonderen Grenzübergängen für Wanderer
und Radfahrer ohne Kontrollen überqueren.
Regensburg als einzige Großstadt liegt am Rand der Wanderregion. Zusätzlich kann
Weiden als Ausgangspunkt für den Oberpfälzer Wald angesehen werden. Plattling/Deggendorf
und Passau bilden Tore zum Bayerischen Wald/Böhmerwald.
Lediglich das idyllische Pleystein im Oberpfälzer Wald hat nennenswerten Fremdenverkehr.
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Auf dem Kamm des Bayerischen Waldes (Unweit des Großen
Arbers Mitte Oktober 1997.
Dieses Bild zeigt, dass auch die Mittelgebirge nicht zu unterschätzen sind)
Dagegen ist der Grenzübergang Waidhaus (Nürnberg - Pilsen) bekannt für seine Lkw-Karawanen. Im Bayerischen Wald sind die Fremdenverkehrsorte weit zahlreicher, und deren Kapazitäten überschreiten die des Oberpfälzer Waldes um ein Vielfaches: Bodenmais, St. Englmar, Bischofsmais, Zwiesel, Grafenau und viele andere.
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