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Nordbayern - hier Teile von Unter- und Oberfranken - mit den Landschaften Spessart,
Bayerische Rhön, Grabfeld, Haßberge, Coburger Land, Frankenwald und Fichtelgebirge
ist weitgehend ohne spektakuläre Höhepunkte. Eine Ausnahme bildet das Maintal.
Dies soll aber keneswegs heißen, dass sich hier Wanderungen nicht lohnen würden.
Wiesenttal-Streitberg (Fränkische Schweiz)
Die einsamen herben Hochflächen der östlichen Rhön, die historischen Städte
Würzburg, Coburg mit der Festung, Bamberg und Bayreuth, die großen Wälder
des Spessarts, Frankenwaldes und Fichtelgebirges sind für sich genommen durchaus eine
Wanderung wert.
Vom organisierten Tourismus bleibt man daher auch in weiten Teilen Nordbayerns verschont.
Lediglich die Städte sind recht gut besucht.
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Im Spessart und Fichtelgebirge dagegen ist der Tourismus stärker. So ballt er sich
beispielsweise am Felsenlabyrinth der Luisenburg im Fichtelgebirge bei Wunsiedel.
Die größten Städte in Unter- und Oberfranken wurden fast alle schon aufgezählt
bis auf die Industriestadt Hof, die im nordöstlichsten Zipfel von Oberfranken liegt.
Größter Fluss ist der Main, der beide Regierungsbezirke in großen Schleifen
von Ost nach West durchfließt. Daneben ist nur noch die Fränkische Saale zu
erwähnen, die die Heilbäder Bad Königshofen, Bad Neustadt und das mondäne
Bad Kissingen am Fuße der östlichen Rhön durchließt.
Sophienhöhle im Ahorntal (Fränkische Schweiz)
Die höchsten Erhebungen sind der Kreuzberg in der Rhön (928 m), der Döbraberg
im Frankenwald (795 m) und der Schneeberg im Fichtelgebirge (1052 m). In den übrigen
Landschaften bleiben die Berge meist unter 600 m Höhe.
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